Für die Prägung wird ein Stempel gefertigt, der in der weiteren Verarbeitung das gewünschte Motiv in das Papier prägt. Dieser Stempel wird einmalig angefertigt und ist für weitere Prägungen einsetzbar. Das Besondere oder auch der Nachteil bei der Prägung ist, dass (je nach Vorgabe der Gestaltung), es naturgemäß immer eine Vertiefung und eine Erhöhung im Papier gibt. Das gilt es zu beachten, wenn die Rückseite des geprägten Papiers bedruckt werden soll.
Soll eine Vertiefung als gestalterisches Mittel eingesetzt werden, ist die Prägung das einzige Verfahren, mit der dies umgesetzt werden kann. Bei einer Prägung ist weiter zu beachten, dass die gestalteten Motive nicht zu kleinteilig oder feingliedrig aufgebaut sind. Je detailreicher ein Prägemotiv ist, umso schwieriger wird die Umsetzung.
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Prägungen eignen sich für Druckprodukte, wie z.B.:
Broschüren, Propekte oder Verpackungen.
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Hier ist zu beachten, dass der Reliefdruck ein Verfahren ist, das man für Schriftzüge gut einsetzen kann. Logos oder Ganzflächenbedruckung haben zwar auch ihren individuellen Reiz, das Ergebnis kann aber sehr unterschiedlich ausfallen. Dies liegt am Verfahren. Die Farbe wird aufgetragen und erhält ihr Volumen durch anschließendes Erhitzen. Dieser Prozess ist nicht kalkulierbar! Bei Flächen können erhebliche Unebenheiten auftreten. Bei Schriftzügen fällt die dies weniger auf, als bei Flächen! Wenn Sie nach Corporate Design - Vorgaben arbeiten oder einen perfekten Reliefdruck erzielen möchten, wählen Sie Druck und Prägung.
Mit dem Reliefdruck lassen sich keine Vertiefungen erzeugen. Mittels Heißfolien wird die Farbe auf das Papier oder andere Träger übertragen. Durch den starken Farbanteil entsteht der Reliefeffekt. Da nur die Farbe auf das Papier gebracht wird, ist die Rückseite plan und ohne Vertiefungen und Erhebungen. Ein besonders wertiger Effekt wird durch Metallic-Farben erzielt. Oft wird dies in Verbindung mit Prägungen angewandt, um hochwertige Verpackungen bei Kosmetik- und Schmuckverpackungen zu realisieren.