Ganz einfach: Die Angaben bezeichnen bei 4/0-farbig die Farbanzahl auf Vorderseite und Rückseite. Bei 4/0-farbig ist die Vorderseite vierfarbig bedruckt, die Rückseite ist unbedruckt.
4/4-farbig ist Standard. Also Vorderseite und Rückseite in vier Farben bedruckt. Dies wird auch von den Online-Druckereien angeboten. In Verbindung mit Standard-Papier können diese Druckereien entsprechend günstige Angebote machen.
Natürlich arbeiten auch wir mit verlässlichen Online-Druckereien, wenn es der Kunde wünscht. Will man aber individuelle Effekte oder ein besonderes Papier, ist dies nicht oder selten auf diesem Wege lösbar.
Individualität hat seinen Preis. Das wissen wir als erfahrene Werbeagentur. Allein der Wechsel zu einem speziellen Papier sorgt für einen Preisanstieg, der mit den Preisen im Internet nicht mithalten kann. Haben Sie große Auflagen, ist das kein Problem und wirkt sich das auf den Preis nur wenig zu aus. Haben Sie aber kleine Auflagen, muss der Drucker das Papier bestellen und verarbeiten. Er muss grundsätzlich mehr Papier bestellen, als für der Auflage nötig. Neben dem Druckvorlauf kann es auch im Druck oder in der weiteren Verarbeitung zu Fehlern kommen. Dies wird in der Regel im Angebotspreis einkalkuliert. Dies sollten Sie in Ihrer Wahl bedenken: Geht es darum, möglichst viele Drucksachen zu einem möglichst günstigen Preis zu realisieren oder wollen Sie ein möglichst individuelles und auffallendes Printmedium umsetzen!?
Wenn ein Kunde für seine Drucksache z.B. eine goldene Farbe wünscht, ist dies eine Sonder- oder Schmuckfarbe. Sie lässt sich nur sehr schlecht aus dem Vierfarb - Prozess imitieren.
Sonderfarben bzw. Schmuckfarben sind, vereinfacht ausgedrückt, fertig abgemischte Farben die in der Dose erhältlich sind. Sie sind von Ihrem Farbeindruck definiert und schwanken lediglich bei der Bedruckung auf unterschiedlichen Papieren aufgrund deren Saugfähigkeit.
Diese Farben sind immer gleich. Definiert werden sie über den HKS- oder Pantone-Farbraum.
Diese Farben stammen eigentlich aus der "Urzeit" der drucktechnischen Verarbeitung. Allerdings gab es damals erstmal nur schwarz bzw. blau. Jede weitere Farbe bedeutete einen neuen Druckdurchgang. Heute ist es nicht viel anders. Dennoch werden z.B. Verpackungen oft mit 7 oder mehr Sonderfarben bedruckt. Warum? Weil sie leuchtender oder kräftiger sind und die Ware im Regal besser repräsentieren. Schmuckfarben werden auch gerne benutzt, um einen Farbwert für alle Druckereien (weltweit) zu definieren. Wissen Sie, welchen Aufwand Coca Cola betreibt, um ihr besonderes rot auf alle Drucksachen zu übertragen? Wir schon!
Sie haben noch Fragen zu Farben, Druck oder zur Produktion und Umsetzung? Rufen Sie uns als Werbeagentur einfach unter 069/9864770 an oder schreiben uns eine E-Mail.
Wir beraten Sie gerne und erstellen Ihnen ein unverbindliches Angebot.