Für alle, die mit einer Werbeagentur oder Grafikagentur Dateien austauschen.
Saubere und qualitativ hochwertige Printprodukte benötigen geeignete Datenvorlagen, damit sie entsprechend professionell verarbeitet werden können.
Grundsätzlich gilt: Offene Dateiformate direkt von den jeweiligen Programmen gespeichert, sind immer die beste Vorlage für die Werbe- oder Grafikagenturen. Ohne entsprechendem Programm sind sie allerdings nicht zu öffnen. Zu den bekanntesten Programmen gehören: PSD - Photoshop, INDD - Indesign, QXD - QuarkXpress oder AIL - Adobe Illustrator.
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BMP, selten DIB: Windows Bitmap Grafikformat
Ein mittlerweile immer mehr aus der Mode kommendes Dateiformat, dass früher gerne plattformübergreifend als schwarz-weiß Vorlage für Logos verwendet wurde. Durch Internet
und leistungsstarke Rechner werden heute eher direkt PSD - Dateien verwendet.
CSV: Tabellenformat OpenOffice
Alternative für alle, die kein Exel (XLS) haben und das kostenlose OpenOffice verwenden.
DOC: mit WinWord erstellter formatierter Text
Textvorlage, die in Word erstellt wurde. Werden Texte für die weitere Produktion im Print- und Webbereich als DOC erstellt, sollte man auf Stilvorlagen verzichten, da sie teilweise falsch konvertiert werden oder zumindest mehr Arbeit verursachen. Besser sind Texte als RTF oder TXT Datei. Bilder sollten nie in eine DOC - Dokument eingebunden sein, sondern immer in bestmöglicher Auflösung gesondert gestellt werden.
DOCX: Textformat
Siehe auch DOC. Neuere Version des DOC Formates seit Windows 7. Lässt sich mit älteren Programmen ohne Konvertierung nicht lesen. Konvertierungsprogramme stehen im Internet kostenlos zur Verfügung.
EPS: Encapsulated PostScript Grafikformat
Das EPS ist die klassische Grafikdatei, da sie Informationen wir Objekt-, Rastergrafik- und Separationsdaten oder eingebettete Schriften enthalten. Zum öffnen sind professionelle Grafikprogramme wie z.B. Programme aus der Adobe Creative Suite oder QuarkXpress erforderlich und somit mit Office-Programme nicht lesbar. Unternehmen sollten diese Dateien dennoch aufbewahren, da sie für die weitere Bearbeitung durch eine Agentur eine optimale Vorlage darstellen.
GIF: Graphics Interchange Format
Das GIF ist eigentlich kein Format für den Printbereich, da es speziell für die Nutzung im Internet entwickelt wurde. Es wird dennoch erwähnt, da es nur zu oft vorkommt, dass Auftraggeber Vorlagen wie z.B. Logos gerne von Ihrer Website kopieren und dann der Agentur zur Verfügung stellen.
Da GIF Dateien eine viel zu geringe Auflösung haben, sind sie für den Druckbereich ungeeignet.
JP2, JPC, J2K: JPEG 2000 format
JPEG 2000 ist ein Grafikformat mit Bildkompression, wie auch PNG- oder GIF-Dateien. Mit JPEG 2000 ist es möglich, verlustfreie Komprimierung umzusetzen. Ferner werden, im Vergleich zum klassischen JPG, mehr Informationen über Metadaten für die Verwalten hinterlegt.
JPG, JPEG: Joint Photographic Experts Group
Einfachere Form des JPEG 2000 - Formates mit höheren Komprimierungsverlusten und weniger Metainformationen. Dennoch momentan das wohl am häufigsten genutzte Bildformat. Für qualitativ hochwertige Bilder empfiehlt sich aber die Verwendung von TIF oder RAW - Formaten.
PDF: Portable Document Format
Seit einigen Jahren entwickelt sich die PDF-Datei zum wichtigsten Dateiformat in der Grafikbranche. Sehr beliebt, da sich vollständig gestaltete Dateien mit Text und Bildern durch den kostenlosen Acrobat Reader betrachten lassen. Je nach PDF-Art ist es den Werbeagenturen und anderen Verarbeitern möglich, über Adobe Acrobat Professionell diese Dateien wieder in ihre Bestandteile zu zerlegen.
PDFX3: Portable Document Format für den Druck
Siehe auch PDF. Entgegen der herkömmlichen PDF Dateien enthalten die PDFX3 Dateien alle
Informationen, die für die Produktion und Weiterbearbeitung für die jeweilige Offsetdruckerei oder Online-Druckerei nötig sind. Dies benötigt sowohl Kenntnisse mit dem Programm Adobe Acrobat Professionell, als auch das Wissen um die genauen Spezifikationen bzw. Anforderungen des Produzenten.
PNG: Portable Network Graphics
Das PNG-Format ist ähnlich wie TIF oder GIF ein Grafikformat für Bilder (Rastergrafik). Die Komprimierung ist verlustfrei, allerdings nicht so hochwertig wie TIFF oder RAW.
PPT: PowerPoint-Dokument
PowerPoint-Dokumente werden Agenturen gerne als Druckvorlage geliefert. Dies ist über eine Vervielfältigung über einen Copy-Shop durchaus möglich. Da PowerPoint-Dateien aber eigentlich für die Präsentation per Screen oder Beamer gedacht sind, sind sie für die professionelle Druckproduktion ungeeignet. In der Regel sind Bilder und Logos auch nicht in einer ausreichend hohen Auflösung eingebettet.
PSD: Adobe PhotoShop format
PhotoShop - Dateien gehören zu den "Offenen Formaten", wenn sie entsprechend mit allen Informationen gespeichert wurden. Da Photoshop das wichtigste und beliebteste Bildbearbeitungsprogramm ist, steht es mehr Anwendern zur Verfügung als andere Programme der CS - Collection.
RAW: Raw (binary) data, Grafik- oder Audiodatei
RAW Formate im Printbereich werden meist von den professionellen Fotografen erstellt, bearbeitet und geliefert. Die RAW Dateien realisieren momentan die höchst mögliche Auflösung für Bilddateien und werden entsprechend für qualitativ hochwertige Produktionen eingesetzt.
RTF: Rich Text Format
RTF Dateien sind heute die beste Möglichkeit, Texte zwischen verschiedenen Herstellern und Plattformen auszutauschen.
TIF, TIFF: Tagged Image File Format
Die gebräuchlichste Form, Bilddateien möglichst verlustfrei zu speichern.
TXT: Text (ASCII) File
Wie RTF Dateien sind TXT Dateien dafür da, Texte zwischen verschiedenen Herstellern und Plattformen auszutauschen.
XLS: mit Excel erstellte Tabellen
Dateiformat, dass in Exel erstellt wird und in der Regel Tabellen - Daten liefert. Wichtig bei der Datenstellung für Datenbanken bei z.B. Mailingaktionen (siehe auch CSV).