Eine genaue Ausarbeitung und vor allem Beschreibung einer Aufgabe wird Briefing genannt. In einem Briefing werden beispielsweise Rahmenbedingungen, Zielgruppen und Zielvorstellungen definiert, damit ein Projekt konsequent und nach der Vorstellung des Auftraggebers ausgearbeitet bzw. umgesetzt werden kann.
Ein Briefing ist im Bereich Werbung und Kommunikation sehr wichtig, um Unternehmensziele und Agenturaktivitäten möglichst zielgerichtet abzustimmen.
Der Alltag zeigt allerdings, dass ein Briefing zum Problem werden kann! Vor allem, wenn zwei Extreme eintreffen:
Fall 1: Der Auftraggeber weiß nicht, was er will, hat aber auch Probleme, das WARUM zu formulieren.
Eine professionelle Werbeagentur kann zwar oft vieles, aber nicht wahrsagen. Das Problem sollte zumindest definiert sein und das Unternehmen sollte die Karten auf den Tisch legen. Dies bedeutet, wichtige Informationen nicht zu verschweigen und sich auch darüber Gedanken zu machen, was es kosten darf.
Fall 2: Das Gegenteil von Fall 1. Umfangreiche Niederschriften oder besser Abhandlungen inkl. Vertragswerken, internen Verweisen und "sowohl als auch" - Aussagen. Nach mehrstündiger Lektüre
des Machwerkes ist meist einiges unklarer als zuvor. Ein Briefing sollte 10 Seiten nicht überschreiten und strapaziert dann auch nicht Unternehmen und Agentur.